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Mein Tagebuch

Beiträge für mein Lerntagebuch im Kurs Bibliotheks- und Archivinformatik vom FS2020

Funktion und Aufbau von Archivsystemen

Am Samstag 25.04.2020 hatte ich vor, Zeit mit meiner Familie zu verbringen, aber die Realität hat mich daran erinnert, dass ich trotz des Alters von 34 immer noch Student bin und deswegen meine schulischen Pflichten erfüllen muss. Na ja, es ist ok, aber am Samstag sollten wir doch frei haben oder nicht? Eben nicht. Im Kalender wurde eingetragen, dass ich heute doch eine Vorlesung vom Modul BAIN habe. Grund dafür ist unser neuer Lebenspartner “CORONA”. Die Uhr zeigt 7:30 Uhr und ich bin noch im Bett mit Pyjama und spiele mit Aline (meine 5-monatige Tochter). Nach den Aktivitäten wie Wickeln von Aline, Füttern von Meerschweinchen und Frühstücken mit der Familie, setzte ich mich vor den PC und logge ich mich überall ein, um pünktlich bereit für die Vorlesung zu sein. Ausser, dass ich keine Schuhe anziehen muss, bin ich so bereit, als ob ich in der realen Vorlesung in Zürich wäre. Worum geht es heute eigentlich? Funktion und Aufbau von Archivsystemen. Genauer gesagt, werden wir archivarische Metadatenstandards wie ISAD(G),ArchivesSpace und den Marktüberblick von Archivsystemen anschauen. Ich muss zuerst zugeben, dass archivarische Themen nicht auf meiner Wunschliste sind, obwohl die Archive wichtige Funktionen für den Staat, die Menschen etc. übernehmen. Wenn ich ans Archiv denke, denke ich an den staubigen Koffer meines Vaters, in dem seine behördlichen Akten lagerten, welche wir 8 Kinder alle jedes Mal alle durchgehen mussten, bis wir etwas gefunden haben. Obwohl sich die Welt der Archive durch neue Möglichkeiten wie Internet, Technik verändert hat, ist sie für mich immer noch staubig.

## Metadatenstandard & ArchivesSpace & Marktüberblick

Es war einmal Anfang 2017 Anfang von 2017 in Chur, als Herr Niklaus Stettler uns sein Wissen zu diesem Thema in einer Vorlesung im Modul WOR2 mitgegeben hat. Der Metadatenstandard ISAD(G) wurde mit anderen Standards wie ISAAR (Erschliessung der Akteure) und ISDF (Prozesserschliessung) thematisiert. Trotzdem war es eine Auffrischung, wieder Blick ins Thema werfen zu dürfen.

Pflichsfellder von ISAD(G):  
Signatur Entstehungszeitraum
Titel Umfang
Provenienz Verzeichnungsstufe

Zusätzlich war es auch nützlich, die Archivkataloge “Online Archivkatalog des Staatsarchivs BS und “Hochschularchiv ETH Zürich2 in der Gruppenarbeit anzuschauen und unsere Anmerkungen im gemeinsamen Dokument erfassen zu können. Da ich aus dem Bibliotheksbereich komme, musste ich mich zuerst in diesen Katalogen zurechtfinden, weil sie anders aufgebaut sind als Bibliothekskataloge oder andere Datenbanken. Zudem konnten wir einige Übungen mit einer Open-Source-Software “ArchivesSpace” als Gruppe durchführen. Die Software war meiner Einschätzung nach benutzerfreundlich und anhand der Anleitungen konnte sie schnell bedient werden. Als Gruppe konnten wir einiges testen (repository, Collection, Datensatz ablegen, Export und Import). Siehe Screenshot von der Übung.

Von den Archivinformationssystemen haben wir nur ATOM kurz in der Vorlesung von Herrn Niklaus Stettler kennengelernt. Da wir damals nicht genügend Zeit hatten, konnten wir keine Übungen damit machen. Zusätzlich sind scope.Archiv und CMISTAR für den Markt von Bedeutung.

Repository-Software für Publikationen und Forschungsdaten

Die Themen Open Access sowie Open Data und umsetzungsrelevante Software interessieren mich sehr, da ich in einer wissenschaftlichen Bibliothek arbeite und im Umfeld mit den Themen verbundenen Fragen konfrontiert bin. Als Open Ressource hört man oft von ZENODO. Viele Hochschulen und Universitäten erstellen ihre Communities auf Zenodo und legen, die bei ihnen entstandenen Daten und Publikationen darauf ab. Der Vorteil von Zenodo ist, dass Zenodo kostenlos und seriös ist und in der Schweiz von CERN betreut wird, was ein gewisses Vertrauen mit sich bringt. Aber man hört, dass Zenodo als Projekt nur für eine bestimmte Zeit (20-30 Jahre) finanziert ist. Wie es weiter geht, ist unbekannt, was auch für die DILZA problematisch ist. Ein anderer Nachteil ist, dass in Zenodo hochgeladene Daten und Publikationen nicht mehr veränderbar sind. Das heisst, wenn die Publikation hochgeladen ist, kann man sie nicht mehr verändern. Aber eine neue Auflage darf natürlich abgelegt werden. Da ich Erfahrung mit Daten hochladen in Zenodo habe, verzichte ich auf die Übungen, welche ich nachträglich machen wollte. Die Forschungsinformationssysteme werden je nach Bedarf und Umfang der Daten oder Publikationen an den Hochschulen umgesetzt. Es ist gut zu wissen, dass es solche kostenlose Open Ressources wie DSpace gibt. Ich werde gerne die Demo-Version davon testen. Weshalb wir bei der Arbeit nicht auf diese Software gestossen sind, werde ich nach gehen. Aufgrund der hohen Kosten für ein FIS, haben wir uns für Zenodo entschieden.

Soweit ich es beurteilen kann, sind die Inhalte in diesen Datenbanken für die Recheche bei den Suchmaschinen wie Google nicht gut sichtbar. Die Ergebnisse sind nicht auf den ersten relevanten Treffer ersichtlich.

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